IFAH

Das Team des Instituts für Angewandte Heterotopie entwirft in Interventionen und Projekten „bereits geschehene” Zukünfte und macht sie unmittelbar erlebbar. Die dabei entstehenden „Anderen Orte” überwinden die geltenden Normen und reflektieren durch ihre Andersartigkeit die Eigenschaften und Sachzwänge momentan existierender gesellschaftlicher Umstände. Künstlerische Mittel wie das gemeinsame Verfassen von Meldungen aus der Zukunft eines Ortes und seiner Menschen oder deren Visualisierung sowie spazierte Raumerfahrungen bringen „konkrete Utopien” hervor. Diese sind der Heterotopie in Anlehnung an Foucault stets immanent. So werden Akteur*innen und Rezipient*- innen eins, plötzlich und inmitten einer gegenwärtigen Revolution persönlicher wie auch gesellschaftlicher Zuordnungen und Selbstbeschreibungen.

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